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Auszug aus Artikel DVZ, 10.06.2010, Autor: Andreas Löffert

Der Holzweg lohnt sich

Nachwachsendes Baumaterial verbessert die CO2-Bilanz und senkt Bau- sowie Betriebskosten

Nachhaltigkeit wird mehr und mehr zu einem Entscheidungskriterium in der Logistik. Doch nicht nur effizientere Heizungs-, Lüftungs oder Kühlsysteme sind hier ausschlaggebend. Der „Carbon Footprint" einer Lagerhalle wird auch durch die Wahl des Baustoffs erheblich beeinflusst. Eine aktuelle Studie zeigt, wie sich die CO2-Bilanz durch Holzbauweise verändert.

Der Trend zu nachhaltigen Logistikketten wirkt sich auch auf den Bereich der Logistikimmobilien aus. Künftig dürften daher beim Bau von Lagerhallen in wesentlich größerem Umfang als bisher nachwachsende Rohstoffe wie Holz eingesetzt werden. Holz weist eine positive Energie- und Kohlenstoffbilanz entlang seines gesamten Lebensweges vom Anbau im Wald bis zum stofflichen und energetischen Recycling nach Ende der baulichen Nutzung auf. Holz ist also ein klimarelevanter Werkstoff. Zudem wachsen jährlich im Bayerischen Wald - einem der größten Holzvorräte Europas - jede Minute 8 m3 Holz nach. Jeder Kubikmeter Holz bindet rundgerechnet 1 t CO2.

Konstruktive Vorteile. Doch neben den ökologischen bringt Holz auch noch bauliche Vorteile mit sich: So sind Holzkonstruktionen sehr stabil und lassen sich rasch anpassen. Auch das geringe Eigengewicht, die hohe Beständigkeit und kurze Bauzeiten machen den Baustoff für den Bau von Logistikanlagen interessant. Unter dem Strich kann eine erhebliche Menge Stahl und Beton durch
Holz ersetzt werden. Schließlich zählt aber auch das ökonomische Argument: Eine aktuelle Studie von Salzer & Koch Consultants (SKC) vergleicht die Wirtschaftlichkeit der konventionellen Bauweise mit der einer Holzbauweise. Bei dieser werden Leimbinder, Brettschichtholz und Holzfaserplatten verwendet.

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